Arbeitsrecht Senden - strafrecht/ordnungswidrigkeitenrecht

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Arbeitsrecht Senden - strafrecht/ordnungswidrigkeitenrecht

Strafrecht

Das Strafrecht befasst sich mit dem Verstoß gegen strafrechtliche Normen, insbesondere das Strafgesetzbuch (StGB).
Im Strafrecht herrscht das sogenannte Gewaltmonopol des Staates. Dies bedeutet, dass ausschließlich der Staat wegen des Verstoßes gegen Strafgesetze ermittelt und letztlich auch darüber urteilt.
Der Beschuldigte sieht sich aus seiner Sicht daher häufig schutzlos der Staatsgewalt ausgesetzt. Polizeibeamte und Staatsanwälte, die gegen ihn ermitteln, unter Umständen seine Wohnung durchsuchen; Gerichte, die Haftbefehle erlassen; Anklageschriften, die lediglich Belastungszeugen benennen.

Der Beschuldigte eines strafrechtlichen Verfahrens sollte sich daher schnellstmöglich, nachdem ihm der ihm gegenüber erhobene Vorwurf bekannt wurde, an einen fachkundigen Rechtsanwalt wenden, um mit diesem das weitere Vorgehen zu besprechen. Er sollte unter keinen Umständen eine Aussage ohne seinen Verteidiger gegenüber den Strafverfolgungsbehörden machen.
Der Verteidiger, dem allein Akteneinsicht gewährt wird, wird zur Besprechung des weiteren Vorgehens zunächst die Akte des Beschuldigten anfordern. Nach deren Erhalt wird er diese mit dem Beschuldigten besprechen und erst dann entscheiden wie weiter vorzugehen ist.

Gerade im Strafrecht ist eine uneingeschränkte Vertrauensbasis notwendige Grundlage  für eine gute Verteidigung. Der Beschuldigte sollte daher keine Geheimnisse vor seinem Verteidiger haben. Dieser unterliegt bekanntermaßen der anwaltlichen Schweigepflicht.

 

Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Ordnungswidrigkeitenrecht befasst sich mit Gesetzesverstößen, die in erster Linie mit Geldbußen, aber auch mit Nebenfolgen wie beispielsweise einem Fahrverbot bedroht sind.

Auch der Beschuldigte in einem Bußgeldverfahren sollte sich daher schnellstmöglich, nachdem ihm der ihm gegenüber erhobene Vorwurf bekannt wurde, an einen fachkundigen Rechtsanwalt wenden, um mit diesem das weitere Vorgehen zu besprechen. Auch er sollte unter keinen Umständen eine Aussage ohne seinen Verteidiger gegenüber den Strafverfolgungsbehörden machen. Eine Einlassung sollte – wenn überhaupt – erst nach erfolgter Akteneinsicht und Besprechung mit dem Verteidiger erfolgen. Sofern gegen den Betroffenen des Bußgeldverfahrens ein Bußgeldbescheid erlassen wird, besteht die Möglichkeit, binnen eines Zeitraumes von zwei Wochen nach Zugang, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.
Auch die Frage, ob ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt wird, sollte unbedingt vorab mit dem Verteidiger besprochen werden.

Sofern Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt wird, kommt es üblicherweise zu einer Gerichtsverhandlung, zu der der Beschuldigte erscheinen muss. In der Verhandlung wird der Beschuldigte aber durch seinen Verteidiger vertreten.

Wir verstehen unsere Ausführungen als Einladung an Sie, sich mit Ihren Problemen in diesem Rechtsgebiet an uns zu wenden und ihre Angelegenheit in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Gerade im Bereich des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts ist das persönliche Gespräch mit dem fachkundigen Anwalt zwingend notwendig.