Arbeitsrecht Senden - umgangsrecht

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Arbeitsrecht Senden - umgangsrecht

Umgangsrecht/Besuchsrecht (auch der Großeltern)

Nach der Trennung der Eltern kommt es häufig auch zu Konflikten über die Art und den Umfang des Umgangsrechtes.

Das Umgangsrecht ist grundsätzlich Ausdruck fortbestehender elterlicher Verantwortung und das wichtigste und deshalb besonders schutzbedürftige Instrument zur Aufrechterhaltung der Bindungen des Kindes an seine Eltern. Das Umgangsrecht soll dem umgangsberechtigten Elternteil ermöglichen, sich vom körperlichen und geistigen Befinden des Kindes und seiner Entwicklung zu überzeugen, die verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem Kind aufrechtzuerhalten und einer Entfremdung vorzubeugen.

Wie und wie lange das Umgangsrecht zu gewähren ist, hängt entscheidend vom Alter des Kindes ab, mit dem Umgang begehrt wird. Grundsätzlich ist insoweit darauf hinzuweisen, dass jüngere Kinder häufige, aber nicht so lange Umgangskontakte haben sollen, während bei älteren Kindern längere, aber nicht so häufige Umgangskontakte (z. B. alle 14 Tage für ein Wochenende) dem Kindeswohl entsprechen sollen.

Nach einer Änderung des § 1685 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) sind nun auch enge Bezugspersonen, die mit dem Kind in einer sozial-familiären Beziehung stehen, also insbesondere die Großeltern, umgangsberechtigt.

Bei Streitigkeiten über die Gewährung des Umgangsrechts, in denen letztlich das Familiengericht eine Entscheidung trifft, sollte stets die Hilfe eines Fachanwalts für Familienrecht in Anspruch genommen werden.